Mit dem Wohnmobil sicher unterwegs

 

 

Ferienzeit ist Reisezeit und wie die Statistik des Caravanig Industrie Verbandes bestätigt, nehmen die Zahl der Wohnmobile und Wohnwagen und die Bedeutung des Campingplatz- und Reisemobil-Tourismus als Wirtschaftsfaktor zu. Allerdings zeigt eine Studie des GDV aber auch, dass die Beladung , insbesondere die Überschreitung des zulässige Gesamtgewichts (Caravan-Gespanne: 27%; Wohnmobile: 51%), immer wieder zu Problemen führen kann.

Bei der Beladung ist auf eine günstige Gewichtsverteilung zu achten!

Mangelnde Ladungssicherung sowie ungünstige Gewichtsverteilungen, gefährden aber nicht nur die Fahrzeuge und deren Insassen selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.

So kann eine ungünstige Beladung bei Wohnmobilen z.B. selbst dann zu einer Überlastung der Hinterachse führen, wenn das zulässige Gesamtgewicht eingehalten wird. Dies führt zwar nicht gleich zu einem Bruch der Achse oder einem Radabriss; es kann die Fahrdynamik aber ebenso negativ beeinflussen, wie eine Beladung bis unter das Dach oder der Einsatz von überladenen Dachboxen. Die Schwerpunktverlagerung macht sich dann nicht nur beim Durchfahren von Kurven bemerkbar.

Mangelnde Ladungssicherung ist lebensgefährlich!

Für die Beladung schreibt § 22 Straßenverkehrsordnung (StVO) vor, dass die Ladung so zu verstauen und zu sichern (ist), dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen kann.

Dass Ladungssicherung nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte sei an einigen Beispielen verdeutlicht: Bei einer Kollision mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h, wird z.B. aus einer Kaffeemaschine - mit einem Gewicht von 3 kg - ein Geschoss von 240 kg und Wasserkisten können mit nahezu einer Tonne einschlagen.  Wer von einem derartigen Gegenstand getroffen wird, hat ein hohes Verletzungsrisiko und eher geringe Überlebenschancen.

Auch Tiere müssen gesichert werden