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Unfallschadenregulierung

Fahrerschutzversicherung

Die Fahrerschutzversicherung wird oft als „Vollkaskoversicherung für den Fahrer“ bezeichnet, was juristisch nicht zutreffend ist, da es sich nicht um eine Sachversicherung handelt. Dogmatisch richtig ist sie als Personenversicherung eigener Art zu bezeichnen. Sie ist eine als Schadensversicherung ausgestaltete Unfallversicherung. Die Versicherung leistet bei (auch) selbstverursachten Unfällen so, als wenn es eine gegnerische Haftpflichtversicherung gäbe. Lenkt beispielweise der Fahrer eines Wagens diesen vor einen Baum und verletzt sich dabei, so bekommt er das Schmerzensgeld, das ihm zustehen würde, wenn ein andere den Unfall verursacht hätte. Da die Fahrerschutzversicherung aber als Restschadensversicherung nur subsidiär leistet – also nur für Schäden, die sonst keiner zahlt – sind die Prämien für diese Versicherung noch recht moderat.

(Letzte Aktualisierung: 29.12.2016)

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