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Unfallschadenregulierung

Subjektbezogener Schadensbegriff

Der erforderliche Herstellungsaufwand wird nicht nur durch Art und Ausmaß des Schadens sowie die örtlichen und zeitlichen Gegebenheiten für die Beseitigung eingegrenzt, sondern von den Erkenntnis- und Einflussmöglichkeiten des Geschädigten mitbestimmt. (vgl. BGH, Urt. v. 29.10.1974, Az. VI ZR 42/73).

Dies gilt auch in Hinblick auf die Abhängigkeit des Geschädigten von Fachleuten, die er zur Instandsetzung der beschädigten Sache heranziehen muss.

Diese Umstände sind nach nach § 249 Abs. 2 S. 1 BGB mit zu berücksichtigen und schlagen sich letztlich in Umfang und Verlauf der Instandsetzungsarbeiten sowie in den Kosten nieder, die dem Geschädigten von dem Fachbetrieb berechnet werden.

(Letzte Aktualisierung: 26.06.2019)

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