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Versicherungsrecht

Regress

Verletzt ein Versicherungsnehmer eine Obliegenheit aus dem Vertrag, kann der Versicherer den Versicherungsnehmer in Regress nehmen, d.h. einen Teil seiner Aufwendungen für den regulierten Schaden zurückfordern.

Eine Obliegenheitsverletzung liegt beispielsweise vor, wenn der Versicherungsfall vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt wurde. In diesen Fällen ist der Regress auf derzeit 5.000 Euro beschränkt. Aber auch Obliegenheitsverletzungen nach Eintritt des Schadens können zum Regress führen. In der Regel beschränkt sich dieser auf 2.500 Euro. Bei schweren, besonders verwerflichen Handlungen kann dieser jedoch ebenfalls bis zu 5.000 Euro betragen. Und: Obliegenheitsverletzungen vor und nach dem Schaden werden addiert.

(Letzte Aktualisierung: 03.12.2019)

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