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Unfallschadenregulierung

Wiederbeschaffungsaufwand

Bei einem Totalschaden wird statt der Reparaturkosten der Wiederbeschaffungsaufwand ersetzt. Dieser berechnet sich aus der Differenz von Wiederbeschaffungswert und Restwert. Ist der Geschädigte zum Vorsteuerabzug berechtigt, werden für beide Werte die Nettobeträge angesetzt.

Geschädigte dürfen bei der Entscheidung über die Art der Schadensbeseitigung auf den vom Sachverständigen ermittelten Wiederbeschaffungswert vertrauen. Eine Reparatur dürfen sie innerhalb der 130%-Grenze (Integritätszuschlag) in Auftrag geben. Sollte sich später ein niedrigerer Wiederbeschaffungswert herausstellen, ist dies für den Geschädigten unerheblich. Das Prognoserisiko trägt allein der Schädiger.

(Letzte Aktualisierung: 14.02.2020)

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